Pressestimmen

Buh, Karaman!

Am Ende der Oper buhen 1200 Zuschauer den Mann im silbernen Anzug aus. [...] Gewöhnlich sind ihm seine Zuschauer gewogen, Thomas Scheler ist ein anerkannter Tenor, [...] aber heute bekommt er keinen Applaus. Er spielt den fiesen „reichen Karaman“, einen Fischstäbchenfabrikanten in der Oper „Die rote Zora“. Der Großteil der Zuschauer ist jung, vielleicht um die zehn Jahre alt, und macht keinen Unterschied zwischen der Leistung des Sängers Scheler und dem miesen Charakter der Figur Karaman. [...]

(aus „Buh, Belcanto!“ von Nora Reinhardt, Der Spiegel, Januar 2010 über die Premiere von Die Rote Zora von Elisabeth Naske an der Komischen Oper Berlin. Artikel im Spiegel-Online-Archiv)

Sängerfreundlich?

[...] Dass Berg nicht eben sängerfreundlich in die Kehlen hineinkomponiert hat, lassen auch Dirk Schmitz als viriler Tambour-Major und Thomas Scheler als Hauptmann nachdrücklich vergessen. [...]

(aus „Wozzeck in Koblenz: Ein Paukenschlag“ von Claus Ambrosius, Rheinzeitung, September 2009 über die Premiere von Wozzeck von Alban Berg am Theater Koblenz)

Martialische Präsenz

[...] Thomas Scheler gestaltet Zaides herrschsüchtigen Vater mit der martialischen Präsenz seines Charaktertenors vorzüglich. [...]

(aus „Es lebe der Wahnsinn, er regiert die Welt!“ von Sigrid Schuer, Weserkurier, Mai 2008 über die deutsche Erstaufführung von Zaide / Adama von Mozart / Chaya Czernowin am Theater Bremen)

Leise Ironie

[...] Strawinsky klingt dann am besten, wenn man ihn kalt serviert und [...] die Ironie doppelter Buchführung in der Partitur ausspielt - so wie der Bariton William Shimell als Nick Shadow: Prononciert [...] und ganz dicht am Sprechgesang, setzte Shimell an dem Abend das Maß, an dem sich alles andere messen lassen muss. Thomas Scheler als Versteigerer Sellem, war ihm mit seiner leisen Ironie allerdings ebenbürtig. [...]

(aus „Der verteufelt glatte Strawinsky“ von Arnulf Marzluf, Weserkurier, September 2007 über die Premiere von The Rake's Progress von Strawinsky am Theater Bremen)

Markant

[...] Thomas Scheler war ein markanter Hirt, Wolfgang von Borries der Steuermann. [...]

(aus „Beharrliche Schmelze“ von Markus Wilks, Weserkurier, Mai 2007 über die Premiere von Wagners Tristan und Isolde am Theater Bremen)

Reichhaltige Akzente

[...] Reichhaltige Akzente setzten noch Thomas Scheler in den vier Buffopartien und Wolfgang von Bories als Schlehmil. [...]

(aus „Die Unersättlichkeit der Musen“ von Ute Schalz-Laurenze, taz nord bremen, September 2006 über die Premiere von Offenbachs Hoffmanns Erzählungen am Theater Bremen)

Diener mit Profil

[...] Thomas Scheler gibt den "Dienerpartien" des Andrès, Cochenille, Frantz und Pitichinaccio (eigentlich gar kein Diener) Profil mit teils herrlich komischem Einschlag. [...]

(aus „Das Fantastische ist stets gegenwärtig“ von Werner Matthes, Nordwest-Zeitung, September 2006 über die Premiere von Offenbachs Hoffmanns Erzählungen am Theater Bremen)

Mozartstimme

[...] Markus Schäfer als Belmonte und Thomas Scheler als Pedrillo: wunderbar timbrierte, schlanke, wirkliche Mozartstimmen. [...]

(aus „Aufgeblätterte Seelen“ von Ute Schalz-Laurenze, die tageszeitung, Oktober 2004 über die Premiere von Mozarts Die Entführung aus dem Serail am Theater Bremen)

Kunstvoll

[...] Statik in den Arien [...] [wird] vermieden und [es wird] sehr differenziert und situationsgerecht gesungen [...]. Das gleiche gilt für Thomas Schelers Pedrillo, dessen Leiden wie Humor selbst in kleinen Partien kunstvoll hervorblitzte [...]

(aus „Gruppenexperiment in der Fremde“ von Arnulf Marzluf, Weserkurier, Oktober 2004 über die Premiere von Mozarts Die Entführung aus dem Serail am Theater Bremen)

Glanz

[...] Mit heldenhaft tenoralem Glanz gab Thomas Scheler den geschäftstüchtigen Hans [...]

(aus „Vom Ausverkauf der alten Traditionen“ von Andrea Prölß, Der neue Tag - Oberpfälzischer Kurier, August 2003 über ein Gastspiel der Landesbühnen Sachsen auf der Luisenburg in Wunsiedel mit Smetanas Die verkaufte Braut)

Schwung und Schmelz

[...] Neben strengen Fugen aber gibt es typisch Italienisches: So sang Thomas Scheler, ein sehr guter Tenor, mit Schwung und dazugehörigem Schmelz die im Marschrhythmus geschriebene Arie „Domine Deus“, sozusagen als Triumphlied; [...]

(aus „Debüt mit Rossini-Messe“ von Hans-Christoph Schröter, Mindener Tageblatt, Juli 2003 über Rossinis Petite Messe solennelle in der St. Marienkirche Minden)

Strahlkraft

[...] Thomas Schelers wunderschöner Tenor entwickelte große Strahlkraft. [...]

(aus „Kern hielt die Fäden sicher in der Hand“ von Marianne van Wezel, Goslarsche Zeitung, November 2002 über die Aufführung der h-Moll-Messe von Bach in der Marktkirche Goslar)

Handfest

[...] Thomas Scheeler [sic] bringt den Hans ohne tenorale Alteriertheiten, geradezu und handfest. [...]

(aus „Verkaufte Bräute“ von Jens Daniel Schubert, Sächsische Zeitung, April 2002 über die Premiere von Smetanas Die verkaufte Braut an den Landesbühnen Sachsen / Radebeul)

Beifallsstürme

[...] Als „Geister“ sangen und spielten Carola Rentz (Dame mit Hut), Leonard Delany (Ludwig XVI.), Thomas Scheler (Marquis), Espen Fegran (Beaumarchais) und Helen Bickers (Marie Antoinette); sie vor allem konnten Beifallsstürme verbuchen. [...]

(aus „Beifallsstürme für die Geister“ von E. W. Holländer, Deister-Weser-Zeitung, April 1999 über die Europapremiere von Die Geister von Versailles von John Corigliano an der Staatsoper Hannover)

Perfekt besetzt

[...] Perfekt waren auch die zahlreichen mittleren und kleinen Rollen besetzt, von denen stellvertretend Karl Fäths berührend väterlicher Dansker und Thomas Schelers intriganter Novize genannt werden sollen. [...]

(aus „Opernglas-Rundblick / Hannover / Billy Budd / 8. Februar“ von Stefan Mauß, Das Opernglas, April 1997 über die Premiere von Brittens Billy Budd an der Staatsoper Hannover)

Beklemmende Akzente

[...] Thomas Scheler als durch Peitschenhiebe gefolterter Novice setzte beklemmende Akzente. [...]

(aus „Spürbare Erschütterung entlud sich in jubelndem Beifall“ von Hartmut Jakubowsky, Cellesche Zeitung, Februar 1997 über die Premiere von Brittens Billy Budd an der Staatsoper Hannover)

Anrührend

[...] Und die Sänger brillieren gleich reihenweise: mit strahlender Stimme [...] Johannes Martin Kränzle als Billy, hochpräsent Christoph Stephinger als Claggart, anrührend Thomas Scheler in der Nebenrolle des Novizen. [...]

(aus „Benjamin Brittens Seefahrer-Oper ‚Billy Budd‘ – Perfekte Männersache“ von Janus Baumann, BILD, Februar 1997 über die Premiere von Brittens Billy Budd an der Staatsoper Hannover)

Klare Diktion

[...] Als agil und tragfähig erwies sich der schlanke Tenor von Thomas Scheler, der die Partie des Steuermanns mit bemerkenswert klarer Diktion vortrug [...]

(aus aus „Opernglas-Rundblick / Eutiner Sommerspiele / Der Fliegende Holländer / 6. Juli“ von Siegfried Matuschak, Das Opernglas, September 1996 über die Premiere von Wagners Der Fliegende Holländer bei den 46. Eutiner Sommerspielen)

Sichere Höhen

[...] Überzeugend auch beide Tenöre, wobei Thomas Schelers helles Timbre ebenso sicher die Höhen meistert wie seine Behendigkeit als Steuermann das Fallreep [...]

(aus „Auf Erlösungskurs“ von Günter Zschacke, Lübecker Nachrichten, Juli 1996 über die Premiere von Wagners Der Fliegende Holländer bei den 46. Eutiner Sommerspielen)